Ich habe ein Buch geschrieben…
in dem ich viel über meine eigene Geschichte erzähle: über meine Kindheit, meine Zeit in Indien, über Beziehungen, Sexualität, das Mutter-Sein, den Tod meines Vaters,...
...aber auch über Yoga-Haltungen und wie diese auf unsere innere Haltung wirken.
Jedes Kapitel behandelt ein Alltagsthema (beispielsweise Beziehungen), meine persönliche Geschichte dazu und eine Yogahaltung.
All das wiederum ist eingebettet in die Beschreibung von zwei gänzlich unterschiedlichen Arten des Form-Annehmens, bzw. zwei unterschiedlichen Feldern durch die Form-Annehmen möglich ist:
Einmal die ursprüngliche Verbundenheit, das natürliche Feld und zum anderen die künstliche Irritation durch künstliche Bilder.
Das Buch ist nicht einfach eine Geschichte. Es fordert dich ganz natürlich auf, selbst zu erforschen was du für dich erkennst und es unterstützt dich darin, für dich selbst zu bemerken, wie die künstlichen Bilder, die in dir aktiv sind, wieder in Bewegung kommen und sich natürlich klären.
Während ich in diesem Buch in meinen Worten beschreibe, was für mich sichtbar ist, aktiviert das Lesen deine eigene Autonomie. Eine Autonomie, die bereits verbunden ist mit dem, was pur ist.
Bei all dem geht es nicht um irgendein End-Ergebnis. Es gibt in dem Sinne kein Ankommen. Keinen letzten Satz.
Wir lernen auch - und gerade dann - wenn wir nicht zustimmen. Und wir klären auch, wenn sich etwas ganz eng und bedrohlich anfühlt.
Letztlich kommen wir - egal wie lange es dauert - immer zu dem zurück, was JETZT hier echt ist.
Und das ist niemals etwas Geschriebenes und niemals etwas Verstandenes. Denn das, was wir lesen und was wir auf diese oder jene Art verstehen - oder nicht verstehen -, ist bereits dabei sich zu wandeln.